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BM - Bebra 05.06.05

 Frank Duscher kann es nicht lassen, zum 4. Mal Gesamtsieg

Beim 22. Bergslalom "Am Stock" gingen 56 Teilnehmer an den Start

 

Wieder ein Wochenende am Stock mit Mischwetter und so waren auch die entsprechenden fahrzeigen, so daß auch hier und da auf der Strecke ein paar Dreher zur Tagesordnung standen in der Gruppe 1.

 

In Klasse 3 siegte Tobias Rupp auf Citroen AX vor Marc Meyer auf Swift mit 3/100 stel Sek. Vorsprung. Marc Meyer belegte Platz 2 mit 8/100 stel Sek. Vorsprung vor Klaus Rupp. Aber Klaus hat ja immer noch den Zielstrich vor Augen, als er vor nicht langer Zeit seinen AX total zerstörte im Ziel und deswegen wohl ein wenig langsamer machte.

 

In Klasse 4 ist immer noch der Golf vorn auf Sieg von Nico Müller, zwar nicht mehr mit deutlichem Abstand, sonder mir nur 9/100 stel Vorsprung vor Jürgen Kiefer. Der Zweitplazierte war Jürgen auf Honda CRX, der es ein wenig übertrieb in der Frankfurter Kurve und einen Fastdreher hinlegte und den Klassensieg wohl verschenkte. Platz 3 ging an Werner Störmann auf Peugeot 205, der bei diesem Mischwetter wohl auch nicht mit der Strecke zurechtkam.

 

In Klasse 5 fuhr Michael Störmann auf Klassen- und Gruppensieg auf Opel Kadett, der aber provitierte schon von langsam abtrocknender Strecke und fuhr somit einen Vorsprung in seiner Klasse von 9 Sek. raus. Der 2. Platz ging an Nicole Hofmann, auch auf Kadett. Sie hat es ja auch schwer gegen die Männerwelt anzutreten, aber das Jahr ist ja noch lang und was nicht ist kann ja noch werden.

 

In Klasse 7 und 8 fuhr Andreas Lehmeier auf Polo zum Klassensieg, aber mit nur 2/100 stel Sek. Vorsprung vor Peter Maurer auf Polo, der sich wohl an den Kopf geklopft hat um Andreas ein wenig zu ärgern dieses Jahr. Er wusste ja auch, wie jeder andere Teilnehmer, dass ein Filmteam an diesem Tag zu Gast war, um einen Super-Film zu präsentieren und so fuhr auch Peter und prügelte seinen Polo zum Zielstrich den Berg rauf. Aber wie gesagt, es reicht nicht ganz, aber vielleicht das nächste Mal. Der 3. Platz ging an Christopher Knorr auf MG-Metro, der in dieser zusammengelegten Klasse fahren muß. Aber auch er versuchte seinen Metro den Berg raufzuscheuchen, aber irgendwie will der Kleine nicht so richtig. Im Gegenteil, ein Dreher unterwegs im Kurvenlabyrint verhinderte bessere Fahrzeiten.

 

In Klasse 9 das Duell wie immer – Duscher gegen Rennopa oder umgedreht – aber nein, Frank Duscher konnte sich wieder einmal behaupten und fuhr wieder wie von einem anderen Stern mit seinem Polo zum Klassen- Gruppen- und Gesamtsieg. Er wusste ja auch, dass der Rennopa hier an diesem Berg ein Problem hat und das schon seit Jahren, dass er hier nicht gewinnen kann und somit hieß es auch Gesamtsieg Nr. 4 in Reihenfolge für Frank. Der 2. Platz ging an unseren Rennopa auf Audi 50, zwar nicht mehr mit einer Sek. Rückstand, sondern mit nur 4/10 tel Sek., aber hier hätte er sowieso nicht gewonnen, da ihm ja noch der Abflug von Idarwald in den Knochen steckte. Das Auto stand zwar wieder sauber da und besser als vorher, aber dennoch sollte es nicht reichen. Den Rest wisst Ihr ja aus dem Film, aber dennoch nahm der Rennopa den Mund voll und sagte: In Jura schlag ich zu. Der 3. Platz ging an Günter Scheiderer auf Polo mit ca. 2 Sek. Rückstand zum Ersten, aber er hat es ja auch schwer mit seinem Polo, sich unter die Erstplazierten zu mischen, da sein Polo ca. 100 kg schwerer ist als die anderen.

 

In Klasse 10 fuhr Klaus Gerber auf Golf zum Klassensieg. Da sein Golf in Idarwald noch nicht fertig war und er dort mit einem Leihwagen fuhr, muß er nun richtig Gas geben, um verlorene Punkte wieder einzufahren für die BM 2005. Der 2. Platz ging an Marco Nilius auf Golf mit knapp 1 Sek. Rückstand zu Klaus, aber Marco sieht es gelassen und sagte sich, das Jahr ist ja noch lang um gute Punkte einzufahren. Der 3. Platz ging an Norbert Fricke auf Suzuki Swift mit nur 2/10 tel Rückstand zu Marco. Wenn Norbert so weiter fährt, wird er wohl in der Spitze vorn mitmischen und die zwei vor ihm etwas ärgern in Punkto Klassensiege, aber warten wir es ab.

 

In Klasse 11 sportliches oder unsportliches Verhalten. Sportliches Verhalten ist, wenn einer seinen Golf den Berg raufprügelt um auf Klassensieg zu fahren. Unsportliches Verhalten ist, wenn einer seinen Escort quer zur Straße stellt, da es angefangen hat zu regnen, um abzuwarten, bis es wieder trocken ist und andere Teilnehmer daran hindert zu starten, die fahren möchten und anschließend sich noch seine Einschreibekaution zurückholt an der Papierabnahme. So viel erstmal zur Sportlichkeit und Unsportlichkeit. Ich lade mir damit als Schreiber viel Ärger ein, aber ich habe ein breites Kreuz und auch ein starkes Rückgrat.

So und nun zum Rennen. Auf den 1. Platz fuhr Rainer Schönborn auf Golf, der noch mit viel Glück dem Regen vorherfuhr, aber zum Gesamtsieg sollte es lange nicht reichen. Der 2. Platz ging ganz überraschend an Rüdiger Kraus auf Opel Kadett, der mit seinem Bruder Hans-Jürgen dieses saubere Auto aufgebaut hat mit viel Dampf unter der Haube und viel, viel, viel Spoiler und Flaps und haste nicht gesehen. Aber es macht viel Spaß, dieses Fahrzeug anzusehen. Der 3. Platz ging an Michael Feyl auf Metro mit nur 2/10 tel Rückstand zum 2. Plazierten. Das lässt auf einen Zweikampf hoffen Kadett gegen Metro oder Michael Feyl gegen die Brüder Kraus, aber warten wir ab, was dieses Jahr noch alles so kommt. Den 4. Platz lasse ich an dieser Stelle aus, siehe Anfang. Der 5. Platz ging an Jörg Schneidereit auf Corrado, der noch im ersten Lauf auf Angriff fuhr und jeder hörte, Jörg lässt es dieses Jahr richtig fliegen. Aber er nahm es wieder wörtlich mit dem Fliegen, in einer Rechts-Links-Kombination war für ihn wieder Schluß mit Drehzahl machen und er katapultierte sich selbst ins Aus und das zum zweiten Mal an diesem Berg und auch in der gleichen Kurve. Deshalb wird sie auch Teufelsloch genannt. Aber dennoch Kopf hoch Jörg, es ist nur Blech, das kann man wieder richten oder hast Du was abgeguckt in Idarwald vom Rennopa, das war dann falsch. Weiter hatten wir wieder Achim Dornemann auf Renault R 5 Turbo an den Start, der nach langer Schrauber-Pause seinen R 5 im Griff hat, wir wünschen es ihm.

 

In Klasse 12 zeigte Jan Weimar auf Ford-Cosworth wo der Hammer hing und fuhr Zeiten in dieser Klasse, die jenseits von Gut und Böse waren, aber nur so kann man gewinnen. Der 2. Platz ging an Raimund Pinzel auf Ascona 400, der es diesmal so hinnahm, dass er auf Klassensieg keine Chance hat, aber jeder weiß, dass Raimund bei den nächsten Läufen wieder versucht zuzuschlagen. Der 3. Platz ging an Jürgen Schuster auf Mazda RX 7 und für diejenigen, die nicht wissen wer das ist, kann ich nur sagen, das Fahrzeug war vor vielen Jahren bei uns am Start, da fuhr es noch der Papa.

 

In Klasse 14 wie immer Stelberg gegen Stelberg, aber dieses Jahr war Thomas Stelberg Klassensieger und Andre, der Junior fuhr auf Platz 2 mit nur 2/10 tel Sek. Rückstand. Der 3. Platz ging an Rainer Stephan auf Lancia Delta, aber auch er kommt wohl nicht so recht an diesem Berg voran, aber er wird weiter daran arbeiten.

 

Nun noch in eigener Sache, die Zeilen in der Klasse 11 sind meine eigene Meinung dazu.

 

 

Tschüß = Euer Rennopa =  Ihr wißt ja, der mit dem Nagel